Balsamico
für
Feinschmecker auf der ganzen Welt.
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Der Balsamico
Tradizionale hat seine Heimat in der Region Emilia Romagna in der Stadt
Modena. Er zeichnet sich durch seine dunkelbraune Farbe und seinem süßsauren
Geschmack aus und wird nach uralten Rezepten hergestellt. Das Original,
die edelste Sorte des „Aceto“ wird nur tropfenweise mit
einer Pipette über die Speisen verteilt.

Bei der Herstellung
wird der Most von spätgelesenen weißen Weintrauben durch
Kochen eingedickt, ohne weitere alkoholische Gärung. Es wird dabei
überwiegend die Weinsorte Trebbiano verwendet, welche sehr spät
und süß gelesen wird. Durch die Erhitzung wird der Traubenzucker
teilweise karamellisiert und dabei erhält der Most seine bräunliche
Farbe.
Der gewonnene
Sirup wird anschließend mehrere Monate in verschiedenen Holzfässern
(Essigbatterien) gelagert. Die Holzarten dieser Fässer, von der
Eiche bis zum Maulbeerholz spielen eine überaus wichtige Rolle
und verleihen dem Balsamico seinen Geschmack und seine Farbe.
Im größten
dieser Fässer wird der Most mit einer sogenannten Essigmutter und
altem Essig angesetzt. Bis er das letzte und kleinste Holzfass erreicht,
hat er mindestens 12 Jahre Reifung hinter sich. Ein Spitzenbalsamico
kann aber durchaus 30 oder sogar 50 Jahre reifen, bis er seine fine,
balsamische Aromenvielfalt erlangt und auf den Markt kommt.
Der in Deutschland’s
Supermarkt verkaufte Balsamico Essig ist in der Regel kein „Aceto
Balsamico Tradizionale de Modena“. Hier handelt es sich vielmehr
um einen gewöhnlichen Weinessig mit eingedicktem Traubensaft und
nur bei den besseren Sorten wird eine minimalste Menge des Originals
zugegeben.
Weinessig
wird aus trockenem Wein gewonnen, dessen Alkohol von Essigbakterien
in Essigsäure umgewandelt wird.
Ein Balsamico
Tradizionale hat eine jahrhundertalte Tradition und ist ein ganz besonderer
Genuss und ein paar Spritzer über frische Erdbeeren oder auf Parmesan
sind eine wahre Delikatesse.
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