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Chardonnay
mit
dem weißen Burgunder verwandte Weinrebe.
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Chardonnay ist eine große und noble Weinsorte
aus dem Burgund stammend. Dort gibt es sogar ein Dorf mit dem gleich
lautenden Namen. Die Chardonnay-Traube bringt sowohl ganz gewöhnliche
Weißweine, wie auch je nach Standort, ganz feinen Weißwein
hervor. Sie gehört mit zu den populärsten Weinrebsorten
der Welt.

Die wohl
berühmtesten Chardonnay-Weine wachsen in den Weinbergen von
Puligny-Montrachet, Meursault, Corton-Charlemagne und Chablis. Die
Weine dort haben nussige Aromen. Im Champagner ist in der Regel
die Chardonnay-Rebe mindestens zur Hälfte vertreten.
Die Chardonnay-Traube
stellt ähnlich hohe Ansprüche an den Standort wie ein
Weißburgunder oder ein Riesling und bringt meistens recht
ansprechende Weine hervor. Deshalb ist sie auch sehr beliebt. Sie
treibt früh aus, wird sie zu spät gelesen, sinkt die Säure
ab. Mit einem guten Säurepotential hat sie ein bemerkenswertes
Alterungspotential.
Für
die typische Chardonnay-Sorte sind Riesling-Weinlagen gerade zu
ideal. Die Weintrauben sind mittel groß und grün-gelb.
Bei der Vollreife werden diese Weintrauben bernsteinfarben. Sie
eignet sich für warme und trockene Weinanbaugebiete, weshalb
sie auch in den typischen Weinländern wie Chile, Südafrika
und Argentinien beispielsweise zu Hause ist. Die große Anpassungsfähigkeit
dieser Weintraube macht einen Anbau in fast jedem Weinbaugebiet
möglich.
Da Chardonnay-Weine
in verschiedenen Qualitätsstufen vom frischen Qualitätswein
bis zur wuchtigen und trockenen Auslese angeboten wird, kann dieser
Wein für die verschiedensten Anlässe ausgeschenkt werden.