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Chianti Classico
Weinberge
im Wandel
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Chianti Classico
dürfen sich nur Weine nennen, die aus dem Gebiet zwischen Siena
und Florenz angebaut werden. Es sind dies die Weinanbaugebiete Greve,
Radda, Gaiole und Castellina. Verschiedene Böden und Höhenunterschiede
bringen dort unterschiedliche Weincharakter hervor.

Der Chianti-Classico
besteht aus 80 Prozent aus Sangiovese. Seit dem Jahre 2005 dürfen
keine weißen Weintrauben zur Alterungsbeschleunigung mehr zugesetzt
werden. Diese gaben früher dem Wein die hellrote Farbe.
Die gängigen
Sorten des Chianti Classico sind nicht lange lagerfähig und werden
am 1. Oktober des darauf folgenden Jahres der Ernte zum Trinken freigegeben.
Nur der Chainti Classico Reserva ist 10 Jahre und länger haltbar.
Dieser wird zuvor bis 18 Monate im Barrique ausgereift.
Viele der
Weinproduzenten im Chianti gehören einer Produktionsgemeinschaft
an, zu erkennen ist dies an einem schwarzen Hahn an der Banderole der
Weinflasche (Gallo Nero). Fährt man in der Toscana entlang der
Chianti-Weinstraße, sieht man öfters am Straßenrand
eine Tafel mit diesem schwarzen Hahn.
Manch ein
Weingut lädt zur Weinprobe ein, meist ist jedoch eine vorherige
Anmeldung notwendig. So auch auf dem wunderschönen Castello di
Verrazano hoch oben über dem Greve-Tal. Die Führung geht durch
die eindrucksvollen Weinkeller, in welchem Chianti Classico sowohl im
Barrique wie auch in riesigen Holzfässern ausgebaut wird.
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