Valentins - Blumen und Geschenke


Eiswein
Wein der aus der Kälte kommt.
 

 

 

Eiswein ist süß und aromatisch zu gleich. Der edelsüße Wein wird erst gelesen, wenn der Frost an den vollreifen Trauben am Weinstock hängt. Der Wasseranteil ist dann weitgehend zu Eis gefroren, so dass sich Zucker, Säuren und andere Stoffe konzentrieren können. Dieses Konzentrat wird abgepresst und es entsteht Eiswein. Das Eis als solches bleibt in der Kelter.

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Je tiefer die Temperatur bei der Weinlese, desto konzentrierter ist der Most der aus diesen gefrorenen Weintrauben gewonnen wird, sie müssen aber mindestens bei minus 7 Grad in die Weinkelter kommen.

Doch dieses Warten auf die richtige Temperatur birgt für den Winzer auch Gefahren. Er setzt die Weintrauben dem Risiko aus, dass diese von den Vögeln als Nahrung verzehrt werden oder die fortschreitende Fäule die Reben ungenießbar macht, bevor der ersehnte Frost gekommen ist.

Im Unterschied zur Beerenauslese und Trockenbeerenauslese sind Eisweine meist nicht nur süß, sondern sind auch viel mehr am Geschmack von reinem Traubensaft. Das liegt daran, dass die edelsüßen Auslesen durch die Edelfäule erst möglich werden. Bei unreifen Trauben werden die unreifen Säuren und Aromastoffe mit konzentriert, was einen schlechteren Wein zur Folge hat.

Eisweinsorten müssen nicht erst lange lagern, bevor sie die optimale Trinkreife erreicht haben. Sie sind schnell trinkfertig und benötigen keine Entwicklungszeit. Trotzdem ist dieser Wein über viele Jahrzehnte haltbar.

Die künstliche Eisweinherstellung, in dem frisch gelesene, vollreife Trauben im Kühlhaus gefrostet werden, haben keine zufrieden stellende Weinergebnisse gebracht und diese Methode ist zwischenzeitlich, zumindest in Deutschland, verboten.


 

 

 

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