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Etikett Wein
ein
Bukett aus Vanille, Früchten und Beeren.
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Gute
Weine erkennt man nicht an abgebildeten Medaillen auf dem Etikett,
Wein von einem Weingut mit hervorragendem Namen ist für den
Weinkenner weitaus mehr ausschlaggebend. Weinauszeichnungen können
den Geschmack des Weintrinkers nicht ersetzen, die Etiketten und
Weinsiegel bieten nur eine Art Minimalgarantie.

Wenn
Sie gerne und öfters gute Weine verschenken, können Sie
dazu Ihre eigenen Etiketten entwerfen und drucken lassen. Sie können
eine Widmung oder einen coolen Spruch druken lassen. Selbstverständlich
können Sie auch Ihr Firmenlogo für Werbezwecke anbringen.
Bei einigen
europäischen Weinbauländern, in denen die Weinherkunfts-Bezeichnungen
vom Weingesetz betont werden, verschwindet die Weinsortenbezeichnung
oft gänzlich. Die Weinklassifizierungssysteme sind von Land
zu Land verschieden und sollen dem Weinfreund lediglich eine Orientierungshilfe
geben.
In Deutschland
zum Beispiel werden Weinprädikate vergeben, um den Reifezustand
der Weintrauben bei der Lese zu dokumentieren. Bei den Weinverkostungen
wird hier zu Lande gerne mit Weinauszeichnungen in Gold oder Silber
umgegangen, der Verbraucher kann jedoch im Grunde mit diesen Angaben
meist wenig anfangen.
Wenn
Sie auf einem Flaschenetikett einen Adler mit einer Traube sehen,
handelt es sich um ein internationales Erkennungszeichen für
besten deutschen Wein mit strengsten Auflagen an die Winzer.
Auch
in Österreich gibt ein Weingesetz die verschiedenen Weinqualitätsstufen
vor. Wir finden vom Tafelwein/Landwein mit mind. 13° KMW (63°
Öchsle) bis zum Prädikatswein, das ist ein Qualitätswein
von besonderer Reife oder aus besonderer Ernte, ohne zusätzliche
Anreicherung, alle Abstufungen.
Diese
Weinkategorie entspricht dem deutschen QmP und muss allen Bestimmungen
des Qualitätsweines entsprechen. Das Weinanbaugebiet Wachau
hat ihre eigene, von der Vinea Wachau gestaltete Klassifizierung.
Bei unseren
Nachbarn in Frankreich unterliegt das Weinbewertungssystem ganz
anderen Kriterien. Hier werden in einigen Weinanbaugebieten die
jeweiligen Weinberge klassifiziert. Oft findet der Weinliebhaber
hinter den Weinetiketten dieses Landes nur mittelmäßige
Weinsorten.
In Weinregionen
wie dem Bordeaux werden die einzelnen Weinbaudomänen –
die Châteaux – nach ihrem Weinqualitätspotential
beurteilt.
Im Weinland
Frankreich ist es auch üblich, bereits einige Monate nach der
Weinernte, also wenn der Rebensaft noch im Weinfass lagert, sogenannten
Primeur-Wein zu verkaufen. Je nach Jahrgang versuchen Geldanleger
zu dieser Zeit bereits ihren Weineinkauf zu tätigen, in der
Hoffnung, dass die Qualität gut wird und hohe Preise erzielt
werden können.
Wenn
der Weingenießer die Namen berühmter Weingüter kennt,
wird er immer zu Spitzenweinen greifen, vorausgesetzt er hat das
nötige Kleingeld dazu.