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Merlot
fruchtig saftiger Wein.
 

 

 

Merlot ist ein sehr guter “Allgemein-Wein“ und zu vielen Speisen passend. Die Heimat der Merlot-Weine ist das nördliche Ufer der Dordogne in Frankreich, auf Weinbauflächen mit sandigen, teils lehmigen Böden. Die Merlotweine welche aus diesen Bodenverhältnissen gewonnen werden, sind schwerer als die aus dem Médoc.

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Im Bordeaux dient der Merlot-Wein in der Regel als klassischer Verschnittwein. Der Wein dort ist relativ arm an Tanninen und zählt neben dem Cabernet Sauvignon zur populärsten Weinsorte.

Die Merlot-Traube ist aber auch neben ertragsstarker Sorte für einfachen Wein, bekannt für einige der größten Rotweine der Welt. Auf einigen wenigen Weinbauflächen im Bordeaux entstehen aus dieser Weinrebe Weine von großer Distinktion. Leider sind diese Weine aber nicht für eine lange Lagerung geeignet.

Im Allgemeinen können dieser Rotwein-Rebe keine guten Qualitätsweine ab gewonnen werden und speziell wenn Sie aus dem Weinland Italien stammt, vermag sie selten zu überzeugen.

Chile ist das Merlotparadies schlechthin und rubinrote, fleischige Weine mit üppig frischer Frucht sind dort die besten Exemplare. Guter junger Merlotwein aus Chile ist bei den Weintrinkern gefragt wie nie.

In aller Regel wird Merlot immer jung getrunken, mit Ausnahme die Spitzenweine aus den legendären Chateaux Pétrus und Le Pin. Diesen Wein können Sie gut und gerne 20 Jahre aufbewahren. Allerdings verfliegen bei längerer Weinlagerung viele Fruchtaromen und an Stelle dessen treten die Kräuteraromen in den Vordergrund.

Merlotsorten eignen sich hervorragend zum Verfeinern anderer Weinsorten, sie harmonieren sehr gut mit Eiche und sind deshalb zur Fasslagerung im Barrique empfehlenswert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass in fast allen Bordeaux-Weinen mehr oder weniger hoher Merlot-Anteil vorhanden ist.


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