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In
der Gastronomie soll mehr Nahewein auf den Tisch kommen,
Wettbewerbe wie „Bester Schoppen“ und „Haus der Besten
Schoppen“
sollen dazu beitragen.
Ein solcher Wein-Wettbewerb bietet den Gastwirten und den Winzern
an der Nahe eine gute Gelegenheit, ihre Weine den Gästen und Weintrinkern
vorzustellen. Bereits am 24. April ist die erste Runde gestartet und
es zeichnet sich eine gute Beteiligung ab, freut sich der Weinland-Nahe-Vorsitzende
Dr. Höfer. Bereits über hundert verschiedene Weine wurden
bislang gemeldet.
An dem Wettbewerb, an welchem auch alle konzessionierten
gastronomischen Betriebe, auch solche mit eigenem Weinbau, teilnehmen
können, werden alle Beteiligten nur profitieren. Die hervorragenden
Weinsorten der Nahewinzer werden durch die Auszeichnungen eine Aufwertung
erhalten, so die Veranstalter.
Die gepflegten Ausschwankweine, welche heute überall
angeboten werden, könnten dadurch bei der Weinauswahl für
das Menü ein viel breiteres Weinangebot erfahren und den Gästen
die ganze Palette der Naheweine erschließen. Bislang werden etwa
nur 22 Prozent der Naheweine in der regionalen Gastronomie ausgeschenkt.
Im ersten Wettbewerb können die Weinbauern Naheweine
aller Weinqualitätsstufen und Jahrgänge vorstellen, die als
so genannte offene Weine auf der Weinkarte stehen. Beim zweiten Weinwettbewerb
müssen dann all Schoppenweine im Ausschank angestellt werden.
01.05.2006 / Quelle az-badkreuznach.de
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