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Wein
aus Südafrika
Wein aus Südafrika
wird bei den heimischen Weintrinkern immer beliebter. Das zeigt sehr
deutlich die Statistik, wonach im letzten Jahr 30 Prozent mehr an südafrikanischem
Wein in den Handel gelangten, als noch das Jahr davor. Genauer gesagt,
wurden im Jahr 2005 ganze 35 Millionen Liter an Rebensaft vom Kap eingeführt.
Die Weinsorten sind äußerst fruchtbetont
und das kommt bei dem heimischen Weintrinker offenbar sehr gut an. Bevorzugt
werden von den Konsumenten Cabernet Sauvignon und Merlot, wenn Rotwein
ausgewählt wird, und um Chardonnay, Chenin Blanc und Sauvignon
Blanc, wenn die Vorliebe dem Weißwein gilt.
Damit der Weinfreund auch einen einiger maßen
guten Wein einkauft, sollte unbedingt auf das Qualitätssiegel am
Flaschenhals geachtet werden. „Wine and Spirit Boards“ zum
Beispiel steht für einen Qualitätswein. Aber auch die Weinetiketten
geben wie bei uns Aufschluss über die Anbauregion.
Steht beispielsweise auf dem Etikett der Begriff „Estate“,
kann man davon ausgehen, dass der Wein zu 100 Prozent aus nur einem
einzigen Weingut stammt. Ganz anders bei der Bezeichnung „Origin“,
diese deutet darauf hin, dass die Weintrauben nur aus einem bestimmten
Anbaubezirk stammen, nicht aber aus ein und dem selben Weingut.
Lesen wir „Vintage“ auf dem Wein Etikett,
so garantiert diese Bezeichnung, dass 85 Prozent der Trauben aus einem
Jahrgang stammen.
Die größte Dichte an Spitzenwein findet
sich in Stellenbosch. Es handelt sich hier um einen festgelegten Wein-Anbaubereich,
welcher sich nach Süden bis zum Ozean bei False Bay erstreckt.
An den Weinhängen gedeihen fruchtbetonte Weißweine, aber
auch die Rotweinerzeuger finden wir in dieser Weingegend.
29.09.2006
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