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Weisswein
wird
überwiegend aus weissen (hellen) Trauben gewonnen.
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Weisswein
der aus dunklen Trauben entstehen soll, muss sehr schnell von den
Schalen und Stielen getrennt werden, da sonst die Farbstoffe in
den Saft gelangen. Deutsche Weissweine enthalten oft mehr Säure,
da in ihnen zum Abschluss der Gärung keine Milchsäuregärung
mehr vorkommt.

Die Weintrinktemperatur
ist zwischen rot und weiss teilweise recht unterschiedlich. Ein
frischer und trockener Weisswein wird typisch bei 10° C getrunken.
Durch eine niedrige Weintemperatur schmecken die Weissen mit hoher
Gesamtsäure nicht sauer, sondern angenehm frisch.
Rotwein
hingegen sollte wärmer getrunken werden, da die Aromastoffe
dann besser flüchtig werden. Wenn Sie einen leichten Sommerwein
auf der Terrasse genießen möchten, tut bestimmt eine
sogenannte Kühlmanschette, welche über die Weinflasche
geschoben wird, gute Dienste.
Wir unterscheiden
beim Wein 4 Geschmacksrichtungen: Trocken, halbtrocken, lieblich
und süß. Für viele ist die Weingüteklasse auf
dem Weinetikett die wichtigste Information und in kaum einem anderen
Weinland gibt es so viele Weinqualitätsstufen wie in Deutschland.
Doch ist für jeden Weinfreund, egal ob Anfänger oder Weinkenner,
das Wichtigste der eigene Geschmack.
Ihr Weinvorrat
sollte neben einem guten Tischwein, einen leichten „Weissen“
für Fischgerichte, einen Dessertwein zur Abrundung eines festlichen
Menüs, einen süffigen Landwein für spontane Einladungen
und persönliche Weinentdeckungen von Ihren Reisen oder Ferien
enthalten.
Im Internet
findet der interessierte Besucher Wissenswertes über das Zusammenspiel
zwischen Essen und den Weinen. Denn die uralte Faustregel „zu
dunklem Fleisch stets Rotweine, zu hellem Fleisch nur Weissweinsorten
ist schon längst passé. Sehr trocken ausgebaute Weine
wirken in Verbindung mit Speisen (da diese Salz und Zucker enthalten)
milder und harmonischer.
Ein Grundregeln
die Sie dennoch beachten sollten lauten: Säure bei der Weinauswahl
vermeiden! Das gilt erst recht, wenn ein Salat mit einer Essig-Vinaigrette
gereicht wird. Wenn Sie ein sehr süßes Dessert haben,
braucht der Wein mindestens die gleiche Süße. Fettreiches
Essen verträgt alkoholstärkere Weinsorte.